Einleitung
Prinzipiell
eignet sich die Algarve für zwei Sorten Urlaub: Sonnenbaden und
Strandfaulenzen funktioniert genauso gut, wie ein Aktivurlaub mit
Wanderungen und Klippenkrabbeln. Sollte man sich allerdings ein wenig mehr
zu Fuß bewegen wollen, ist von einer Reise im Hochsommer abzuraten. Wir
waren in den ersten beiden Septemberwoche dort: absolut kein Regen und
Temperaturen konstant über 30 °C.
Mit einem reinen
Strandurlaub verpasst man aber die wirklich schönen Seiten der Algarve,
jedenfalls einen großen Teil davon.

Küste bei Lagos Lagos

Wir
wohnten leicht außerhalb (am Meia Praia) in einem Haus (Vivenda
Miramar) mit direktem Blick auf den
Atlantik (ca. 400 m). Das stellte sich als absoluter Glückstreffer
heraus, auch wenn zwischen dem Häuschen und dem Atlantik die Bahnlinie
verlief. Pro Stunde zwei Züge haben nicht wirklich gestört. Nur morgens
ab ca. 6:00 fuhren die ersten Züge. Da bewährten sich die Ohrenstöpsel,
die wir vorsorglich dabei hatten. Lagos entpuppte sich als
ein nettes kleines Städtchen; touristisch zwar voll erschlossen, aber ein
historisch gewachsener Ort, der durchaus noch einigen Charme versprüht.
Auf den Bau allzu große Bettenburgen hat man in Lagos bisher verzichtet,
was der Stadt Charakter bewahrt hat.

Straßenkünstler in Lagos
Lagos bietet einige Strände, für jeden Bedarf den
Richtigen. Abgelegene, ruhige Strände, die aber einen Ab- und Aufstieg
erforderlich machen (Klippenkraxeln ist aber nicht nötig) oder den 7 km langen Strand, der bis nach
Alvor
verläuft.

Praia do Camilo - kleine Bucht, sehr ruhig
Klippen bei Lagos
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[wissen]
Lagos & Seefahrt. Lagos war im 15.
Jahrhundert Ausgangspunkt für viele Afrikaexpeditionen. Für die Flotte des
Dom Henrique o Navegador (Heinrich dem Seefahrer) wurde Lagos zu einem
wichtigen Stützpunkt. Hier ließ er einen neuen, nach arabischem Vorbild
entworfenen Schiffstyp - die Karavelle - bauen.
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