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Auf alten Bauernpfaden
bei São Brás
[MM]
| Diese Tour startet auf schmalen Wegen durch die Felder der
ortsansässigen Bauern. Die erste Herausforderung war ein relativ steiler
Weg bergab: Vom aufgeweichten Lehmboden heftete sich bei jedem Schritt ein
weiteres Kilo an die Schuhe.

Eigentlich sind das schön, leichte Wanderschuhe ;-)
Der zweite Teil der Tour führt dann leicht bergauf und bergab durch
Felder und Wiesen, vorbei an teilweise riesigen Korkeichen und ist ohne
größere Anstrengung zu bewältigen.

Katrin & der Olivenbaum
Auf dem letzten Drittel der Wanderung geht's dann aber ans Eingemachte:
Steile, sich lang hinziehende Anstiege bringen das Herz in Wallung. Auf
dem höchsten Punkt wird man aber auch mit einem Traumblick belohnt.

Nach dem Höhepunkt ging es mit unsere Wanderung aber auch steil bergab.
In jeder Hinsicht. Zwei Kilometer weiter standen wir auf einer Straße, von
der wir nicht wussten, wohin sie führt und warum wir dort eigentlich sind.
Dankenswerterweise schallte plötzlich ein "Are you lost?" von der
Veranda eines Hauses. Ein britischer Masseur, der dort lebt, klärte uns
über unseren derzeitigen Standort auf und erläuterte uns den Rückweg.
Den Versuch, wieder auf den Weg zurückzufinden haben wir gar nicht erst
unternommen (hätte ja auch das Wiederersteigen des höchsten Punktes
bedeutet), sondern sind an der Straße zurückgelaufen.

... was wegen des Asphalts aber
auch sehr anstrengend war
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