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Reisebericht 2008

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Percurso de Lagoão – São Marcos da Serra  [PP52]

  

GoogleEarthSão Marcos da Serra liegt auf der anderen Seite des Monchique, kurz bevor die Algarve zu ende ist und in den Alentejo übergeht. Die Gegend ist geprägt von einfachen Bauernhöfen, die teilweise weit auseinander liegen. Vom Tourismus hat man hier allenfalls schon mal gehört.

Farbtupfer - Wanderung bei São Marcos da Serra

Farbtupfer – Wanderung bei São Marcos da Serra

bei São Marcos da Serra

Landwirtschaft – bei São Marcos da Serra

Allerdings beschleicht einen manchmal auch das Gefühl, nicht ganz ernst genommen zu werden: Die Leute grüßen meist mit einem freundlichem Grinsen und ebensolchen Handbewegungen, aber in den Augen sieht man teilweise blitzen: „Ach diese verrückten Touris! Rennen freiwillig bei der Hitze durch die Landschaft!“ :-)

Aber wir Verrückten rannten natürlich weiter und konnten eine wirklich schöne und abwechslungsreiche Tour ablaufen.

Nachdem wir das (unten in der Mitte) abgebildete Begrüßungskommitee heil passiert hatten, gelangten wir an einen verträumten kleinen Waldsee, der sich optimal als Pausenplätzchen anbot und eine Menge Getier im und am Wasser aufwies.

Zurück ging es über sandige Wege und durch erbarmungslos strahlenden Sonnenschein.

Korkeiche mit Haus - Wanderung bei São Marcos da Serra bei São Marcos da SerraWanderung bei São Marcos da Serra

Trilho dos Aromas – Bordeira [PP13]

   

GoogleEarthWas für ein beklopptes Wetter: Knallige Sonne und eiskalter Wind! Im Juli!! In der Algarve!!! Die Wanderung hatte es zwar eigentlich nicht verdient, aber streckenweise war ich total genervt. Zu allem Überfluss sind wir an einer Stelle auch noch falsch abgebogen und haben die mit 14 km ohnehin nicht kurze Tour mit einem unnötigen Abstieg – natürlich mit anschließendem Umkehren plus Aufstieg – verlängert.

Bordeira

Davon mal abgesehen ist die Tour aber ein Highlight: Tolle Eindrücke für Auge und Nase inmitten einer dicht mit Kräutern aller Art bewachsenen Berglandschaft.

Die erste Hälfte der Wanderung geht es fast permanent bergauf: etwa 180 Höhenmeter sind zu überwinden. Der Weg ist aber selten sehr steil. Meist steigt der Weg moderat an; ab und an muss man aber auch etwas steilere Teilstücke absolvieren.

Kräuter Bienenvölker

Weitsicht

Weitsicht

Oben angekommen bietet sich aber ein fantastischer Ausblick. Nach dem Aufstieg geht es dann eine ganze Weile auf dem Bergrücken entlang. Nach der langgezogenen „Wendekurve“ der Tour tauscht man den Blick ins Landesinnere gegen die Aussicht auf das Meer.

Mit Blickrichtung Torre de Aspa geht es dann wieder bergab Richtung Flusstal des Ribeira de Bordeira, auf dem letzten Teilstück auch mit sehr starkem Gefälle.

Das Flusstal muss dann noch einmal umrundet werden, bevor man am Ausgangspunkt angekommen ist. Dabei kann man den Blick wunderbar über das weite, grüne und – wenn man die richtige Zeit erwischt – blühende Tal schweifen lassen.

Am Flussufer des Ribera da Bordeira

Am Flussufer des Ribeira da Bordeira

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